Wie werden die Zollabgaben für die Einfuhr in die Schweiz berechnet?
Die Schweizer Zölle werden hauptsächlich nach Gewicht berechnet (im Gegensatz zur EU, die den Wert verwendet). Der Prozess umfasst: 1) Einreihung nach dem 8-stelligen Tares-Tarifcode; 2) Bestimmung des anwendbaren Zollsatzes (in CHF pro 100 kg brutto); 3) Eventuelle Anwendung von Präferenzzöllen mit EUR.1-Bescheinigung oder Rechnungserklärung; 4) Hinzurechnung der Einfuhr-MwSt. (8,1% Normalsatz oder 2,6% für Lebensmittel, Medikamente, Bücher). Für Automobile gilt zusätzlich eine Automobilsteuer von 4%.
Für die Einfuhr von Waren in die Schweiz werden in der Regel benötigt: 1) Handelsrechnung mit Wert, Ursprung und detaillierter Warenbeschreibung; 2) Packliste mit…
T1 (externer Versand) wird für Nicht-Unionswaren verwendet, die das EU/EFTA-Zollgebiet durchqueren, ohne Zwischenverzollung. T2 (interner Versand) wird für Unionswaren…
DaziT ist das digitale Transformationsprogramm des BAZG zur Modernisierung der Schweizer Zollprozesse. Hauptänderung: Ablösung von e-dec durch die Plattform Passar. Seit…
Die EUR.1-Bescheinigung bestätigt den präferenziellen Ursprung und ermöglicht ermässigte oder Nullzölle im Rahmen von Freihandelsabkommen. Gültig für 4 Monate. Für…
Ja, nach dem Brexit ist eine EORI-Nummer für Zollvorgänge mit dem UK unerlässlich. Zwei Typen: GB EORI (GB + 12 Stellen) für UK-Zollabfertigung und CDS; EU EORI…